Willkommen auf der Seite eines Dorfes, dass es nicht mehr gibt.

Dörnsdorf

Also warum eigentlich diese Seiten? Tja, da muss ich etwas weiter ausholen. Um es mit den Worten eines gleich fühlenden Nachfahren dieser Gegend zu beschreiben "verloren aber nicht vergessen" , werde ich den Versuch starten, aufzuklären.
Gleich zu Anfang muss ich einmal Denen Dank zollen, die mir den Anstoß und die Kraft zum generieren dieser Seiten gegeben haben.
Gleichfalls möchte ich zu verstehen geben, dass ich keinerlei politische Hintergründe habe, keiner Partei angehöre, welcher Couleur auch immer.

Irgendwie bin ich Dörnsdorfer.
Mit diesen Worten möchte ich beginnen. Mein Vater ist in dieser unwirtlichen, rauhen, aber auch fast märchenhaften Gegend geboren worden.
Dank muss ich auch Gerd Renner zollen, der mir letztendlich den Anstoß für diese Seite gab. Seine Vorfahren kommen aus dem Nachbarort Reischdorf.

Das Schicksal der Orte Pressnitz, Reischdorf und Dörnsdorf...
...und deren ehemaligen Bewohner ist mit den Verläufen aller uns bekannten großen Kriege unmittelbar in Verbindung zu bringen. Der endgültige Exodus dieser Orte kam mit dem Ende des zweiten Weltkrieges. Um die ganze Geschichte besser zu verstehen, muss man einiges über diese Gebiete wissen.
Wenn es nur um die märchenhaften Landschaften ginge, wo übrigens nicht umsonst die Geschichte von dem Riesen Rübezal erfunden wurde, könnte man mit den Worten beginnen...

Es war einmal....
Da diese Geschichte aber kein Märchen sondern eher ein Martyrium beschreibt, sollte man vor dem Hintergrund der Historie sehr vorsichtig und sehr präzise wiedergeben, was mir - und das gestehe ich gerne ein - sehr schwer fällt. Ich bin sehr befangen.
Trotzdem werde ich es versuchen.

Die Sudetendeutschen Gebiete.
Wie sind sie entstanden. Vergangenheit, Gegenwart und Erinnerungen zukünftig zu bewältigen. Darum soll es in erster Linie hier gehen. Gleichzeitig soll dieses Forum eine Brücke sein, zwischen zwei Völkern, die sich im Laufe der Zeit als Spielball der verschiedenen Regimes vergewaltigen ließen und nun langsam wieder einen Anfang finden, wo endlich Misstrauen und Argwohn der Vergangenheit angehören sollen. Verloren, aber nicht vergessen... das ist der Leitsatz und er sollte uns erinnern an Gutes und Böses hüben wie drüben und soll uns animieren für einen neuen Anfang mit offenen Armen